Dauer:

 

Grundkurs: 2 Tage, Aufbaukurs: 2 Tage

 

Zielgruppe:

 

 

Heilpraktiker, Heilpraktiker-Anwärter, Physiotherapeuten, Masseure, Hebammen, andere medizinische Berufe

 

Dozent:

 

Helmut Deinzer, Heilpraktiker

 

Termin:

 

04. & 05.06.12 in Kitzingen Grundkurs

01. & 02.08.12 in Kitzingen Aufbaukurs

 

Kosten:

 

 

 

Zur Therapie:

 

Die Häufigkeit von Beschwerden, die auf Fehlstellungen der Wirbelsäule zurückzuführen sind, hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Fast ein Drittel aller Menschen in Deutschland gibt an, häufig unter Rückenschmerzen zu leiden. Doch auch Beschwerden an anderen Organen, wie Migräne oder unklare Bauch- und Unterleibsschmerzen lassen sich in den meisten Fällen auf Fehlstellungen des Bewegungsapparates zurückführen.

Mit der Dorn-Breuss-Methode steht dem Therapeuten eine ebenso einfache wie effektive Behandlungsmethode zur Verfügung, bei der Fehlstellungen nicht durch Manipulation behandelt werden, sondern durch physiologische Bewegungen. Bereits nach einem Wochenende können sowohl akute als auch chronische Beschwerden selbstständig behandelt werden.


Ausbildungsinhalte:


- Ursachen und Auswirkungen von Fehlstellungen
- Feststellen und Beheben von Beinlängendifferenzen
- Anamnese und Untersuchung
- Einrichten der Wirbelsäule nach Dorn
- sanfte Wirbelsäulenmassage nach Breuss

Alle Maßnahmen werden ausführlich vorgestellt und geübt.

 

 

Ablauf einer Behandlung:

 

Nach einem Gespräch über die aktuellen Beschwerden und deren Entstehung erfolgt zunächst eine Diagnostik und gegebenenfalls Korrektur etwaiger Beinlängendifferenzen, eine häufige Ursache von Beschwerden des Stützapparates.


Anschließend folgt die Dorn-Therapie, bei der der Patient leicht erhöht steht und mit Arm bzw. Bein eine schwingende Bewegung macht, wie sie auch beim Gehen erfolgt. Währenddessen übt der Therapeut einen bestimmten Druck auf die Dornfortsätze der Wirbelkörper aus, bis diese allein durch die Bewegung der Wirbelsäule wie von selbst in die Ausgangsposition zurückkehren. Dieser Vorgang erfolgt für den Patienten normalerweise schmerzfrei; allerdings kann nach der Behandlung eine Art Muskelkater auftreten, was ein Zeichen für die heilsame Wirkung der Dorn-Therapie ist.


Bei der anschließend zur Entspannung durchgeführten Breuss-Massage liegt der Patient auf dem Bauch, während der Therapeut durch gezielte Massagebewegungen die Muskulatur und das Bindegewebe um die Wirbelsäule stimuliert. Der Abschluss besteht in einer sogenannten „Magnetisierung" durch das Auflegen von Seidenpapier, was eine wohltuende Wärmeentwicklung verursacht. Bei der ersten Anwendung wird im Regelfall die Breuß-Massage vor der Dorn-Therapie eingesetzt.